Ehrliche Informationen
Wir erklären die PKV ohne Schönfärberei – inklusive der Risiken, des Rückweg-Problems und der Beitragsentwicklung im Alter.
Ob Angestellter kurz über der Versicherungspflichtgrenze, Beamter mit Beihilfeanspruch oder Selbstständiger ohne Arbeitgeberzuschuss: Die PKV kann Ihre Versicherungskosten halbieren – oder zur finanziellen Belastung werden. Wir erklären Ihnen den Unterschied, bevor Sie entscheiden. Kostenlos, ehrlich, ohne Verkaufsdruck.
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„Ich hatte Angst, dass ich sofort irgendwo Daten eingeben muss und dann angerufen werde. Stattdessen habe ich erstmal viele Informationen bekommen – und erst dann entschieden, ein Angebot anzufordern. Sehr angenehm."
„Der Schnellcheck hat mir sofort gezeigt, dass die PKV für mich als Beamter besonders interessant ist. Das Gespräch mit dem Vermittler war danach sehr konkret – kein Fachjargon, klare Ansagen zu Kosten."
„Als Selbstständiger hatte ich keine Ahnung, wie die PKV ohne Arbeitgeberzuschuss funktioniert. Die Seite erklärt das wirklich verständlich – und die Beratung danach war kompetent und ehrlich."
Diese Erfahrungsberichte spiegeln Rückmeldungen von Nutzern wider, die über diesen Service ein PKV-Angebot angefordert haben.
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Wir erklären die PKV ohne Schönfärberei – inklusive der Risiken, des Rückweg-Problems und der Beitragsentwicklung im Alter.
Wir erläutern, welche Tarifbausteine (Chefarzt, Einzelzimmer, Intensivversorgung) wirklich relevant sind – und welche man getrost weglassen kann.
Von Krebsvorsorge über Osteopathie bis Naturheilkunde: Wir zeigen, in welchen Tarifstufen diese Leistungen tatsächlich enthalten sind.
In der PKV ist jedes Familienmitglied separat versichert – kein beitragsfreier Einschluss wie in der GKV. Wann sich das dennoch lohnt, erklären wir hier.
Die private Krankenversicherung gehört zu den Entscheidungen, die man nur einmal trifft und die jahrzehntelange Folgen hat. Richtig gemacht, spart sie Tausende Euro pro Jahr und bietet bessere Versorgung. Falsch gemacht, sitzt man mit 65 Jahren in einem Tarif, aus dem man nicht mehr herauskommt und dessen Beitrag die halbe Rente aufzehrt.
Der entscheidende Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV): In der PKV zahlen Sie nicht nach Einkommen, sondern nach Risikoprofil. Wer jung, gesund und allein ist, profitiert massiv. Wer Familie hat, Vorerkrankungen mitbringt oder nicht sicher ist, ob er dauerhaft gut verdient, sollte sehr sorgfältig abwägen – und sich nicht von günstigen Einstiegsangeboten täuschen lassen.
Wir beraten aus Westgreußen im Kyffhäuserkreis (Thüringen) – und arbeiten bundesweit. Unsere Aufgabe ist nicht, Ihnen einen Vertrag zu verkaufen. Unsere Aufgabe ist, Ihnen zu erklären, ob die PKV für Ihre ganz konkrete Situation sinnvoll ist. Erst dann verbinden wir Sie mit lizenzierten Vermittlern.
Angestellte dürfen die PKV nur wählen, wenn ihr Bruttoeinkommen über 77.400 Euro/Jahr (6.450 Euro/Monat) liegt – und das für mindestens ein Kalenderjahr. Darunter sind Sie GKV-pflichtig. Beamte und Selbstständige unterliegen dieser Grenze nicht und können jederzeit eintreten.
Ein oft unterschätzter Punkt: Die Rückkehr in die GKV ist für die meisten Menschen dauerhaft ausgeschlossen. Wer einmal in der PKV ist und im Rentenalter feststellt, dass die Beiträge zu hoch geworden sind, hat kaum Möglichkeiten zurückzuwechseln. Das ist kein Grund, die PKV zu meiden – aber ein sehr guter Grund, diese Entscheidung nicht unter Zeitdruck zu treffen.
Je nach Bundesland, Familienstand und Kinderanzahl erhalten Beamte 50–80 % ihrer Krankheitskosten erstattet. Den Rest sichern sie mit einem PKV-Beihilfeergänzungstarif ab – oft für 120–200 Euro/Monat.
Wer sich für einen jährlichen Selbstbehalt von 600–1.800 Euro entscheidet, senkt seinen Monatsbeitrag erheblich. Sinnvoll für Gesunde, die selten zum Arzt gehen.
PKV-Anbieter müssen per Gesetz Rückstellungen bilden, die im Alter Beitragserhöhungen abfedern. Das funktioniert – aber nicht unbegrenzt. Mehr im Ratgeber →
Klicken Sie auf Ihre Berufsgruppe für die relevanten Unterschiede.
| Kriterium | GKV | PKV |
|---|---|---|
| Voraussetzung | Einkommen beliebig | Über 77.400 €/Jahr (Pflichtgrenze 2026) |
| Beitrag | ~14,6 % + Zusatzbeitrag des Einkommens | Individuell – günstig für Junge & Gesunde |
| Familienversicherung | Kinder & Ehepartner (ohne Einkommen) kostenlos | Jede Person eigener Vertrag (extra Kosten) |
| Chefarztbehandlung | Nur auf Zuzahlung oder nicht möglich | Im Tarif wählbar |
| Wartezeiten Facharzt | Häufig 3–6 Wochen | Meist innerhalb 1 Woche |
| Rückkehr in GKV | — | Nur bei Unterschreiten der Pflichtgrenze; im Alter sehr schwer |
| Empfehlung | PKV lohnt sich bei dauerhaft hohem Einkommen und guter Gesundheit. GKV ist sicherer bei Familien oder unsicherem Einkommen. | |
| Kriterium | GKV (freiwillig) | PKV (Beihilfeergänzung) |
|---|---|---|
| Beihilfe | Beihilfe kann nicht mit GKV kombiniert werden | Beihilfe (50–80 %) deckt den Großteil der Kosten |
| Monatsbeitrag | Voller GKV-Beitrag (kein Arbeitgeberzuschuss) | Nur Restkostenanteil: oft 120–220 €/Monat |
| Leistungsumfang | Standard GKV-Leistungen | Chefarzt, Einzelzimmer, Naturheilkunde wählbar |
| Im Ruhestand | GKV-Beitrag aus Ruhegehalt | Beihilfe steigt auf 70 %; Beitrag oft noch günstiger |
| Empfehlung | PKV ist für Beamte fast immer die deutlich günstigere und leistungsstärkere Option. Ausnahme: viele Kinder oder schwere Vorerkrankungen. | |
| Kriterium | GKV (freiwillig) | PKV |
|---|---|---|
| Beitrag | Mindestbeitrag ~220 €/Monat (auch bei geringem Einkommen) | Individuell, abhängig von Alter und Gesundheit |
| Leistungen | Standard-GKV | Individuell wählbar |
| Krankengeld | Mit Krankengeldoption (ca. +0,6 %) | Krankentagegeld separat absichern |
| Einkommensschwankungen | GKV passt Beitrag an geringeres Einkommen an | PKV-Beitrag bleibt konstant – auch in schlechten Monaten |
| Empfehlung | PKV lohnt sich für gesunde Selbstständige mit stabilem Einkommen. Bei unsicherem Einkommen oder Gründungsphase ist die GKV oft die sicherere Wahl. | |
| Kriterium | GKV | PKV |
|---|---|---|
| Kinder versichern | Kostenlos in der Familienversicherung | Jedes Kind eigener Vertrag (ca. 80–200 €/Monat) |
| Nicht arbeitender Partner | Kostenlose Mitversicherung | Eigener PKV-Vertrag notwendig |
| Gesamtkosten | Deutlich günstiger bei Familien mit 2+ Kindern | Kann schnell 800–1.400 €/Monat gesamt kosten |
| Empfehlung | Für Familien mit mehreren Kindern und einem nicht berufstätigen Partner ist die GKV fast immer günstiger. Die PKV lohnt sich hier nur, wenn das Haushaltseinkommen sehr hoch ist. | |
Lizenzierte Partnerunternehmen im Tarifvergleich (§ 34d GewO)
Unsere Fachartikel beantworten die wichtigsten Fragen – sachlich, ohne Werbejargon, mit konkreten Zahlen.
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Referendare & Anwärter
Als Referendar haben Sie ab dem ersten Tag Anspruch auf Beihilfe. Warum jetzt der beste Zeitpunkt für den PKV-Einstieg ist – und was Sie vermeiden sollten.
GKV vs. PKV
Nicht für jeden ist die PKV die bessere Wahl. Wir vergleichen Leistungen, Kosten und Risiken – für Angestellte, Beamte, Selbstständige und Familien.
Die folgende Übersicht zeigt beispielhafte Leistungsprofile der vier gängigen Tarifstufen. Welche Stufe zu Ihrer Situation passt, klären Sie im Beratungsgespräch.
Tarifdetails variieren je nach Anbieter. Vergleich und Angebotsstellung durch lizenzierte Vermittler nach § 34d GewO. Zum Tarifvergleich starten →
Kein Online-Tool kann Ihre individuelle Situation vollständig abbilden. Ein lizenzierter Vermittler kann das – er prüft Ihren Gesundheitszustand, berücksichtigt Ihre Berufsgruppe und erklärt das Kleingedruckte. Das kostet Sie nichts.
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Die PKV lohnt sich am deutlichsten für drei Gruppen: Angestellte mit dauerhaftem Bruttoeinkommen über 77.400 Euro/Jahr, Beamte mit staatlicher Beihilfe sowie Selbstständige und Freiberufler mit stabilem Einkommen und guter Gesundheit.
Weniger geeignet ist die PKV für Familien mit mehreren Kindern (hohe Gesamtkosten), für Personen mit chronischen Erkrankungen (Zuschläge oder Ablehnung) und für Menschen, die kurz vor dem Rentenalter stehen und keinen Rückweg in die GKV mehr finden würden.
Ein gesunder 28-Jähriger zahlt für einen Mitteltarif (Chefarzt, Einzelzimmer, guter Zahnschutz) etwa 280–420 Euro/Monat. Mit 40 Jahren und gleicher Gesundheit kostet ein ähnlicher Tarif oft 400–600 Euro. Ab 55 Jahren steigen die Beiträge deutlich.
Beamte mit 50 % Beihilfe zahlen für den Ergänzungstarif oft nur 130–220 Euro/Monat. Mit 80 % Beihilfe (z. B. Beamtenanfänger mit Kindern) teils unter 100 Euro.
Wichtig: Ein hoher Selbstbehalt (600–1.800 Euro/Jahr) senkt den Beitrag erheblich. Sinnvoll für Gesunde – riskant für Vielnutzer des Gesundheitssystems.
1. Beitragserhöhungen im Alter: Trotz Altersrückstellungen sind die Beiträge historisch gestiegen – manchmal deutlich. Wer mit 30 Jahren 350 Euro zahlt, kann mit 65 Jahren über 800 Euro zahlen, wenn er nicht gegengesteuert hat.
2. Keine Familienversicherung: Jedes Familienmitglied braucht einen eigenen Vertrag. Bei drei Kindern und einem nicht berufstätigen Partner kann die PKV schnell 1.200–1.600 Euro Gesamtbeitrag bedeuten.
3. Rückkehr in die GKV fast unmöglich: Wer im Rentenalter feststellt, dass die Beiträge zu hoch sind, kann in aller Regel nicht zurück. Der Basistarif (GKV-Level, aber PKV-Anbieter) ist die einzige Rückfalloption – und kein Rückweg in die echte GKV.
4. Gesundheitsprüfung: Vorerkrankungen können zu Zuschlägen, Leistungsausschlüssen oder Ablehnung führen. Wer Risikofaktoren hat, sollte das vor Antragstellung mit dem Vermittler besprechen – Stichwort: anonyme Risikovoranfrage.
Wenn Sie das Formular ausfüllen, werden Ihre Angaben an unsere lizenzierten Partner nach § 34d GewO weitergegeben. Einer dieser Vermittler nimmt dann – in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen – telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit Ihnen auf.
In diesem Gespräch werden Ihre individuelle Situation, mögliche Vorerkrankungen und Ihre Wünsche besprochen. Erst danach erhalten Sie konkrete Tarifvorschläge mit tatsächlichen Beiträgen. Sie haben zu keinem Zeitpunkt eine Kaufverpflichtung.
Die Beratung und Vermittlung ist für Sie kostenlos. Versicherungsvermittler werden durch die Versicherungsgesellschaft vergütet – nicht durch den Kunden.
Beamte erhalten vom Dienstherrn eine Beihilfe – also eine staatliche Erstattung von 50–80 % ihrer tatsächlichen Krankheitskosten. Die restlichen 20–50 % müssen sie selbst absichern. Dafür eignet sich ein PKV-Beihilfeergänzungstarif.
Die Beihilfehöhe variiert: Ledige Beamte erhalten meist 50 %, Beamte mit zwei oder mehr Kindern oft 70 %, Beamte im Ruhestand häufig 70 %. Die genauen Sätze sind vom jeweiligen Bundesland abhängig.
Wichtig: Der Versicherungsvertrag muss auf den Beihilfesatz abgestimmt sein. Ein falscher Tarif führt zu Über- oder Unterversicherung. Ein guter Vermittler prüft das automatisch. Mehr dazu im Ratgeber →
Als Angestellter: ja – aber nur wenn Ihr Einkommen dauerhaft unter die Versicherungspflichtgrenze (77.400 Euro/Jahr) sinkt, z. B. durch Jobwechsel, Elternzeit oder Teilzeit. Dann werden Sie automatisch GKV-pflichtig.
Im Rentenalter: in der Regel nein. Die freiwillige Mitgliedschaft in der GKV für Rentner (KVdR) ist an strenge Vorversicherungszeiten geknüpft, die PKV-Versicherte fast nie erfüllen. Der Basistarif der PKV (entspricht GKV-Leistungen, aber PKV-Anbieter) ist die einzige echte Alternative – er muss von jedem PKV-Anbieter angeboten werden und darf einen bestimmten Höchstbeitrag nicht übersteigen.
Dieser Service wird von Marc Seeber aus Westgreußen, Thüringen betrieben. Die Philosophie dahinter: zuerst erklären, dann – wenn es passt – mit lizenzierten Vermittlern nach § 34d GewO verbinden. Ohne Verkaufsdruck, ohne versteckte Interessen.
Haben Sie eine Frage, die Sie hier nicht beantwortet gefunden haben? Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich, ohne Verkaufsgespräch.
Marc Seeber – Shared Business ServiceRegistrierung § 34d GewO: D-WRV7-4Y90K-33 (Seeber) · D-GGMB-KQQR9-08 (Maklerservice) · D-ZKI3-LKSUN-93 (Verivox). Details im Impressum →